Gymnasien im Kreis gut ausgestattet erhalten

CDU-Aktiv-Team Bildung berät über Schulstruktur

Landkreis Nienburg. Der Treffpunkt zwischen MDG und ASS, den beiden Nienburger Gymnasien, war nicht ganz zufällig gewählt. Denn die Gymnasien im Landkreis Nienburg müssen sowohl in ihrer bestehenden Anzahl als auch mit ihrer inhaltlichen Kursvielfalt erhalten bleiben. Das ist eines der zentralen Anliegen des Aktiv-Teams Bildung/Soziales/Familie des CDU-Kreisverbandes. Das Team hatte sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der künftigen Ausrichtung der kreiweiten Bildungs- und Sozialpolitik befasst, um Positionen für die Kommunalwahlen im Herbst festzulegen. „Ein Schwerpunkt der CDU ist es, ein vielfältiges, differenziertes und wohnortnahes Bildungsangebot beizubehalten. Dazu gehört es nach unserer Auffassung, dass alle Schülerinnen und Schüler in zumutbarer Entfernung ein Gymnasium besuchen können, um ihre Hochschulreife zu erlangen. Eine einseitige Bevorzugung von Schulsystemen durch Rot-Grün im Kreis wie im Land darf nicht dazu führen, die Gymnasien schleichend immer weiter zu schwächen und damit immer unattraktiver zu machen“, erläutert Ingo Ricklefs (Eystrup), Sprecher des Aktiv-Teams Bildung, eine der zentralen Forderungen seiner Partei.

wischen den beiden Nienburger Gymnasien MDG und ASS (im Hintergrund) traf sich das CDU-Aktiv-Team Bildung/Soziales/Familie zum Foto, um anschließend über den Erhalt der Gymnasien im Kreis zu diskutieren.

Zwischen den beiden Nienburger Gymnasien MDG und ASS (im Hintergrund) traf sich das CDU-Aktiv-Team  zum Foto, um anschließend über den Erhalt der Gymnasien im Kreis zu diskutieren.

Derzeit werde mit Millionenaufwand für die neu eingerichtete Integrierte Gesamtschule (IGS) in Nienburg ein Schulneubau errichtet und nach modernsten Maßstäben ausgestattet. Gleichzeitig plane die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Wählergemeinschaft im Kreistag schon den Anbau einer Oberstufe für die IGS, ohne dass es bereits verlässliche Schülerzahlen dafür gebe.

„Die CDU bekennt sich klar zu einer nachhaltigen Sicherung unserer bestehenden Gymnasien. Hier gibt es keine akute Notwendigkeit, teuren zusätzlichen Schulraum zu schaffen. Vor Planung/Umsetzung eines zusätzlichen Oberstufenneubaus an der IGS sollten alle politisch verantwortlichen des Landkreises ehrlich diskutieren über die Auswirkungen einer zusätzlichen IGS-Oberstufe auf unsere bestehenden Gymnasien. Bei tatsächlichem Oberstufen-Bedarf an der IGS sollte die Möglichkeit einer Kooperation bzw. einer gemeinsamen Nutzung von bestehenden, gut ausgestatteten Schulräumen in der benachbarten BBS nicht ohne vorherige Prüfung verworfen werden“, fasst CDU-Kreisvorsitzender Dr. Frank Schmädeke die Position der CDU zusammen.